Fussballtests
Profi- wie Nachwuchsspieler können nur mit erstklassigen Bällen ihr ganzes Können zeigen. Ein Fussball muss deshalb von der ersten bis zur letzten Minute auf jede Berührung gleich reagieren. Schon kleinste Schäden können die Flugbahn des Balls, sein Verhalten und letztlich das ganze Spiel beeinflussen.

Um bei Freiluft-, Futsal- und Beach-Soccer-Bällen auf den ersten Blick gleichsam höchste Qualität zu garantierten, hat die FIFA das FIFA-Qualitätskonzept eingeführt. Dieses sieht strenge Labortests vor. Nur Bälle, die die hohen FIFA-Vorgaben erfüllen, erhalten eines der beiden Gütesiegel: „FIFA INSPECTED“ oder die noch höhere Auszeichnung „FIFA APPROVED“.
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FIFA INSPECTED Ein Ball muss sechs Tests bestehen, um mit diesem Siegel ausgezeichnet zu werden. Getestet werden das Gewicht, der Umfang, die Kugelform, der Rückprall, die Wasseraufnahme und der Druckverlust.
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FIFA APPROVED Für das FIFA-APPROVED-Label muss ein Ball die sechs Tests unter strengeren Bedingungen bestehen. Zusätzlich wird der Erhalt von Form und Grösse getestet. Zu diesem Zweck wird der Ball 2000 Mal mit 50 km pro Stunde auf eine Stahlplatte geschossen. Der Test gilt als bestanden, wenn alle Nähte und das Ventil unversehrt bleiben und der Druckverlust sowie die Veränderung bei Umfang und Kugelform unbedeutend sind.
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Auf was soll man beim Kauf eines Fussballes achten?
Die Auswahl an Fussbällen ist enorm. Den richtigen Ball auszuwählen, gleicht da schon fast einer Lotterie, zumal sich der Ball vor dem Kauf nicht wirklich testen lässt.
Deshalb lohnt es sich, nach den beiden FIFA-Gütesiegeln „FIFA INSPECTED“ und „FIFA APPROVED“ Ausschau zu halten, die für höchste Qualität bürgen.
Durchführung der Tests
Aufblasen
Die Bälle werden mit komprimierter Luft auf 0,8 ± 0,005 bar aufgeblasen.
Der Druck im Ball wird daraufhin mit einem Druckmesser gemessen, wobei zwischen dem Druckmesser und der Nadel ein Ventil ist, über das Luft herausgelassen werden kann. Die Nadel ist mit Glyzerin befeuchtet.
Lagerung
Die Fussbälle werden während mindestens 24 Stunden bei einer Temperatur von 20 °C ± 2 °C und einer relativen Feuchtigkeit von 65 % ± 5 % gelagert.
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Umfang (Test für Freiluft-, Futsal- und Beach-Soccer-Bälle) 
Gleichmässiger Umfang
Die Grösse des Balls muss gewissen Vorgaben entsprechen. Nur wenn diese erfüllt sind, lässt sich der Ball millimetergenau spielen. Schliesslich kommt ja niemand auf die Idee, mit unterschiedlich grossen Fussbällen zu spielen.
Der Ball wird bis zu einem bestimmten Druck aufgepumpt, worauf sein Radius an 45 000 Punkten gemessen wird. Anhand dieser Daten wird der Umfang berechnet, um sicherzustellen, dass dieser gleichmässig ist und an allen Messpunkten im Toleranzbereich liegt.
> Mehr Informationen zur Umfang- und Kugelformmessung (CSM).
Testkriterien für Freiluft-Bälle
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Ball Grösse 5
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Ball Grösse 4
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| APPROVED
| INSPECTED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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68.5 - 69.5 cm
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68.0 - 70.0 cm
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63.5 - 66.0 cm
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Balldruck: 0.8 bar
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Testkriterien für Beach-Soccer-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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68.0 - 70.0 cm
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68.0 - 70.0 cm
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Balldruck: Mittelwert
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Testkriterien für Futsal-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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62.5 - 63.5 cm
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62.0 - 64.0 cm
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Balldruck: Mittelwert
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Anekdote aus dem Fussballarchiv
Elefant brilliert beim Elfmeterschiessen
Lange bevor der Umfang des Balls geregelt war, sorgte ein Elefant in den 1890er-Jahren bei den Spielern des englischen Klubs Leicester Fosse für rote Köpfe. Grund war eine Wette. Der Zirkus Sanger hatte gewettet, dass es vier Spielern von Leicester Fosse nicht gelingen würde, seinen Elefanten bei einem Elfmeterschiessen mit einem überdimensionierten Ball zu bezwingen. Drei scheiterten in der Tat. Nur William Keech konnte den Ball im Tor versenken. Er hatte das riesige Tier mit einer Finte einfach in die falsche Ecke geschickt.
Rundheit (Test für Freiluft-, Futsal- und Beach-Soccer-Bälle)

Beständige Rundheit
Der Ball muss die perfekte Form besitzen.
Ist er nicht gleichmässig rund, rollt er nicht richtig. Dribbeln ist so kaum möglich. Ebenso zur Glückssache wird das Flugverhalten des Balls.
So kann es vorkommen, dass ein Ball, statt perfekt aufs Tor zu segeln, plötzlich meilenweit vorbeigeht.
Der Radius des Balls wird an 45 000 Punkten gemessen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Punkten werden für das „FIFA INSPECTED“- und das „FIFA APPROVED“-Gütesiegel mathematisch berechnet, so dass ein Fehler am Ball praktisch ausgeschlossen ist. Weitere Informationen sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
> Mehr Informationen zur Umfang- und Kugelformmessung (CSM).
Testkriterien für Freiluft-Bälle
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Ball Grösse 5
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Ball Grösse 4
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| APPROVED
| INSPECTED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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maximum 1.5 %
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maximum 1.8%
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maximum 1.8%
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Balldruck: 0.8 bar
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Testkriterien für Beach-Soccer-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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maximum 1.8%
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maximum 1.8%
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Balldruck: Mittelwert (Abweichung vom gemessenen Mittelwert)
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Testkriterien für Futsal-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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maximum 1.5 %
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maximum 1.8%
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Balldruck: 0.6 bar
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Anekdote aus dem Fussballarchiv
Tückischer Freistoss
Noch immer gilt Günter Netzer als einer der besten Freistossschützen aller Zeiten. Unvergessen sind seine perfekt geschnittenen Freistösse, die schon so manchen Torhüter alt aussehen liessen. Beim Europapokalspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und EPA Larnaca 1970 wartete der zypriotische Torhüter gespannt auf einen von Netzers berüchtigten Bananenbällen. Seine Mauer hatte er deshalb extra auf einer Seite des Tores massiert. Da knallte Netzer den Ball einfach mitten ins Tor. 10:0 stand es zum Schluss.
Rückprall (Test für Freiluft-, Futsal- und Beach-Soccer-Bälle)

Gleichmässiger Rückprall
Hierbei wird die Elastizität des Balls getestet. Ein gleichmässiger Rückprall ist für die Spieler insbesondere bei der Annahme von langen Bällen – sei es mit der Brust, dem Fuss oder dem Kopf – enorm wichtig. Springt der Ball nicht wie erwartet ab, lässt er sich kaum kontrollieren.
Im Labor wird der Ball aus zwei Metern Höhe zehnmal auf eine Stahlplatte fallengelassen. Bei einer bestimmten Temperatur muss der Ball gleichmässig abspringen. Weitere Informationen sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Testkriterien für Freiluft-Bälle
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Ball Grösse 5
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Ball Grösse 4
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| APPROVED
| INSPECTED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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bei 20°C
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135 - 155 cm
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125 - 155 cm
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115 - 155 cm
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Balldruck: 0.8 bar
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bei 05°C
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mindestens 125 cm
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mindestens 115 cm
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mindestens 115 cm
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Balldruck: 0.8 bar
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maximaler Unterschied zwischen geringstem und höchstem Rückprall je getestetem Ball: 10 cm
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maximaler Unterschied zwischen geringstem und höchstem Rückprall je getestetem Ball: 10 cm
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maximaler Unterschied zwischen geringstem und höchstem Rückprall je getestetem Ball: 10 cm
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Jeder Ball wird 10x aus einer Höhe von 2m auf eine Stahlplatte fallen gelassen (auf verschiedene Abschnitte)
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Testkriterien für Beach-Soccer-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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100 - 150 cm
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100 - 150 cm
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Balldruck: Mittelwert beim Fall aus 2m Höhe auf eine Stahlplatte
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Testkriterien für Futsal-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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55 - 65 cm
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50 - 65 cm
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Balldruck: 0.6 bar beim Fall aus 2m Höhe auf einen Holzboden
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Anekdote aus dem Fussballarchiv
Spielentscheidender Rückprall
Ist von Rückprall die Rede, denkt man unweigerlich an das Tor, das England im Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1966™ gegen die BR Deutschland in Führung brachte. Geoff Hursts Hammer prallte von der Unterkante der Latte auf den Boden – hinter die Linie, wie der Schiedsrichter befand. Doch hatte der Ball die Torlinie wirklich in vollem Umfang überschritten?
Trotz zig Auswertungen der Fernsehbilder bleibt die Fussballgemeinde gespalten. Für die Deutschen war es natürlich nie und nimmer ein Tor. Hurst erzielte kurz vor Schluss seinen dritten Treffer in diesem Finale, der Englands WM-Triumph perfekt machte. Vier Jahre später kam es im Viertelfinale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Mexiko zur Revanche. Diesmal kehrten die Deutschen den Spiess um und siegten 3:2.
Wasseraufnahme (Test für Freiluft- und Beach-Soccer-Bälle)

Minimale Wasseraufnahme
Wasser ist einer der grössten Feinde des Balls. Saugt er sich mit Wasser voll, wird aus Lust bei so manchem Spieler Frust.
Ein Ball, der zu viel Wasser aufsaugt, kommt kaum vom Fleck. Besonders frappant wird dies in der Luft.
Statt gleichmässig zu fliegen, sackt er praktisch aus dem Nichts zu Boden. Bei anhaltenden Regenfällen und durchnässtem Boden nimmt jeder Ball früher oder später Feuchtigkeit auf. Entscheidend ist wie viel.
Der Ball wird in einem Becken 250 Mal unter Wasser gedrückt und gewendet. Dabei darf er nicht zu viel Wasser aufsaugen. Wie viel Wasser ein Ball bei den einzelnen Gütesiegeln aufnehmen darf, ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Testkriterien für Freiluft-Bälle
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Ball Grösse 5
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Ball Grösse 4
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| APPROVED
| INSPECTED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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Mittlere Wasseraufnahme: 10% des ursprünglichen Gewichts des geprüften Balls 10% Maximale Wasseraufnahme je Ball darf 15% nicht überschreiten
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Mittlere Wasseraufnahme: 10% des ursprünglichen Gewichts des geprüften Balls 15% Maximale Wasseraufnahme je Ball darf 20% nicht überschreiten
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Mittlere Wasseraufnahme: 10% des ursprünglichen Gewichts des geprüften Balls 15% Maximale Wasseraufnahme je Ball darf 20% nicht überschreiten
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Balldruck: 0,8 bar
Tank 2 cm hoch mit Wasser gefüllt 250x Herunterdrücken bei ständiger Umdrehung des Balles, Balldeformation max. 25%
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Testkriterien für Beach-Soccer-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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Maximale Wasseraufnahme je Ball darf 10% nicht überschreiten
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Maximale Wasseraufnahme je Ball darf 15% nicht überschreiten
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Balldruck: Mittelwert Tank 2 cm hoch mit Wasser gefüllt 250x Herunterdrücken bei ständiger Umdrehung des Balles, Balldeformation max. 10%
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Anekdote aus dem Fussballarchiv
Feuchte Angelegenheit
Am Faschingsdienstag sind im englischen Dorf Ashbourne besondere Spielqualitäten gefragt. Beim Duell zwischen den „Nordstädtern“ (nördlich des Flusses geboren) und den Südstädtern wird nämlich nicht auf einem herkömmlichen Rasen gespielt, sondern auf einem gigantischen Spielfeld, das durch das Flüsschen Henmore zweigeteilt wird.
Die beiden Tore liegen nicht weniger als fünf Kilometer auseinander, weshalb ein Spiel gut und gerne bis zu acht Stunden dauern kann. Gespielt wird mit einem gehärteten, mit Kork gefüllten Lederball, der nach dem ersten hitzigen Gefecht im Flussbett sehr feucht und glitschig wird – genau wie die Spieler.
Gewicht (Test für Freiluft-, Futsal- und Beach-Soccer-Bälle)

Perfektes Gewicht
Ein Ball darf weder zu schwer (zu grosse Belastung für die Spieler, Verletzungsgefahr) noch zu leicht (schwierig zu kontrollieren) sein.
Im Labor wird der Ball dreimal in einer luftdicht verschlossenen Kabine gewogen. So werden äussere Einflüsse ausgeschlossen. Die Ergebnisse müssen innerhalb der strengen Grenzwerte liegen.
Die erforderlichen Ballgewichte sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Testkriterien für Freiluft-Bälle
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Ball Grösse 5
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Ball Grösse 4
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| APPROVED
| INSPECTED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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420 - 445 g
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410- 450 g
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350 - 390 g
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Balldruck: 0.8 bar
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Testkriterien für Beach-Soccer-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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420 - 440 g
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400 - 440 g
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Balldruck: Mittelwert
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Testkriterien für Futsal-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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410 - 430 g
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400 - 440 g
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Balldruck: 0.6 bar
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Anekdote aus dem Fussballarchiv
Spiel mit zwei Bällen
War es das Gewicht oder doch etwas anderes? So genau werden wir es nie wissen. Sicher ist einzig, dass beim Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1930™ mit zwei Bällen gespielt wurde: einem argentinischen und einem uruguayischen. Gewechselt wurde in der Pause. 2:1 lagen die Argentinier da in Führung. In der zweiten Halbzeit vermochten die Uruguayer das Blatt aber noch zu wenden und gewannen letztlich mit 4:2. Ein solcher „Handel“ ist heute undenkbar, denn mittlerweile entscheidet allein die FIFA, mit welchem Ball bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ gespielt wird.
Druckverlust (Test für Freiluft-, Futsal- und Beach-Soccer-Bälle)

Minimaler Druckverlust
Der Druck im Ball muss während des gesamten Spiels konstant bleiben. Ist dies nicht der Fall, muss der Ball so rasch als möglich aufgepumpt werden. Eine amüsante Aktion, die den Spielfluss aber abrupt bremsen würde.
Im Labor wird der Ball bis zum Standarddruck aufgepumpt. Nur wenn er nach 72 Stunden nicht mehr als einen vorgegebenen Prozentsatz an Luft verloren hat, erhält er eines der beiden FIFA-Gütesiegel.
Testkriterien für Freiluft-Bälle
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Ball Grösse 5
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Ball Grösse 4
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| APPROVED
| INSPECTED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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maximal 20%
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maximal 25%
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maximal 25%
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Balldruck: 1,0 bar zu Testbeginn. maximaler Druckverlust nach 72 Stunden
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Testkriterien für Beach-Soccer-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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maximal 20%
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maximal 25%
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Balldruck: Mittelwert zu Testbeginn. maximaler Druckverlust nach 72 Stunden
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Testkriterien für Futsal-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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maximal 20%
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maximal 25%
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Balldruck: 0,6 bar maximaler Druckverlust nach 72 Stunden
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Anekdote aus dem Fussballarchiv
Pass oder Schuss?
War es ein langer Pass oder doch ein verwegener Schuss aufs Tor? Wie auch immer, Nayims Geniestreich kurz vor Schluss im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1995 in Paris brachte Real Saragossa den Sieg. Sekunden vor Abpfiff gewann der spanische Mittelfeldspieler an der Mittellinie einen Zweikampf und schoss einen hohen Ball in Richtung gegnerisches Tor. Der Spurt von Arsenals Torhüter David Seaman war vergebens. Der Bogenball über 60 Meter senkte sich genau ins englische Tor.
Erhalt von Form und Grösse (Test für Freiluft-, Futsal- und Beach-Soccer-Bälle)

Erhalt von Form und Grösse
Mit diesem Test, der nur für das FIFA-APPROVED-Label gilt, wird sichergestellt, dass der Ball seine Form, seinen Druck und seinen Umfang behält.
Mit 50 Kilometern pro Stunde wird der Ball auf eine Stahlplatte geschossen – und das 2000 Mal.
Die Nähte und Luftventile müssen dabei intakt bleiben. Beim Druck, der Kugelform und dem Umfang sind zudem nur minimale Abweichungen zulässig.
Nur wenn ein Ball diese strengen Vorgaben erfüllt, wird er mit dem FIFA-APPROVED-Label ausgezeichnet.
Testkriterien für Freiluft-Bälle
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Ball Grösse 5
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Ball Grösse 4
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| APPROVED
| INSPECTED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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gemessen nach 2.000 Schüssen - Alle Nähte und Ventil müssen unbeschädigt sein
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Balldruck: 0,8 bar Ball wird mit ca. 50 km/h auf eine Stahlplatte geschossen Schussdistanz 2.5 m
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Umfangsvergrösserung
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maximal 1.5 cm
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Abweichung von Kugelform
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maximal 1.5%
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Druckveränderung
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maximal 0.1 bar
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Testkriterien für Beach-Soccer-Bälle
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| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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gemessen nach 1.000 Schüssen - Alle Nähte und Ventil müssen unbeschädigt sein
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Balldruck: Mittelwert Ball wird mit ca. 50 km/h auf eine Stahlplatte geschossen Schussdistanz 2.5 m
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Umfangsvergrösserung
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maximal 1.5 cm
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Abweichung von Kugelform
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maximal 2%
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Druckveränderung
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maximal 0.1 bar
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Testkriterien für Futsal-Bälle
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| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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gemessen nach 2.000 Schüssen - Alle Nähte und Ventil müssen unbeschädigt sein
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Balldruck: 0,6 bar Ball wird mit ca. 50 km/h auf eine Stahlplatte geschossen Schussdistanz 2.5 m
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Umfangsvergrösserung
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maximal 1.0 cm
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Abweichung von Kugelform
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maximal 1.5%
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Druckveränderung
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maximal 0.1 bar
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Zum nächsten Test...
Anekdote aus dem Fussballarchiv
Scharfschuss
Dem kleinen walisischen Klub Amlwch fehlt es nicht nur an Vokalen, sondern offenbar bisweilen auch an Fussbällen. Bei einem Spiel gegen Maesgeirchen im November 1999 landeten – missratener Schüsse wegen – kurz nacheinander alle vier Spielbälle im Meer, so dass das Spiel abgebrochen werden musste.
Balance (nur für Futsal-Bälle)
Balance: minimale Richtungsänderung
Die Balance wird nur bei Futsal-Bällen getestet. Diese ist im Futsal besonders wichtig, da der Ball auf einem Hallenboden noch schwieriger zu kontrollieren ist.
Eine gute Ballkontrolle ist deshalb nur mit perfekt ausbalancierten Qualitätsbällen möglich. Ansonsten wird jeder Pass zur Glückssache.
Beim Test werden drei Bälle über eine Rampe in 24 verschiedene Richtungen gerollt. Dabei wird die Winkelabweichung von der Rollrichtung gemessen. Somit wird gewährleistet, dass die Bälle jederzeit kontrollierbar sind.
Testkriterien für Futsal-Bälle
| APPROVED
| INSPECTED
| Spezifikationen
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|---|
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maximal 5°
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maximal 7.5°
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Balldruck: 0.6 bar Ball wird mit vorgegebener Rollrichtung über eine schiefe Ebene auf einen Tisch rollen lassen / Winkelabweichung von der Rollrichtung wird gemessen
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Futsal
Futsal – der kleine Bruder des Fussballs – stammt aus Südamerika und ist dort extrem beliebt. Viele Stars wie Pelé, Ronaldo, Rivaldo und Ronaldinho haben ihr Handwerk einst beim Futsal gelernt. Die FIFA erkannte früh das Potenzial dieses rasanten Spiels und veranstaltet seit 1989 die FIFA Futsal-Weltmeisterschaft.
Besonderheiten des Futsal
Das Spielfeld:
Futsal ist eine der beliebtesten Hallensportarten, die aber auch im Freien gespielt werden kann. In Brasilien füllen Futsal-Spiele ganze Freiluftstadien, während in Japan gar auf Wolkenkratzern gespielt wird. Die Abmessungen des Spielfelds sind immer die gleichen: zwischen 38 und 42 Meter lang sowie 18 und 25 Meter breit. Die Tore sind 3 auf 2 Meter.
Die Regeln:
Zwei Teams à fünf Spieler (einschliesslich Torhüter) spielen zweimal 20 Minuten gegeneinander. Dabei dürfen beliebig bis zu sieben Auswechselspieler eingesetzt werden. Fouls gehen aufs Konto des gesamten Teams. Ab dem sechsten Foul wird jedes Foul mit einem direkten Freistoss geahndet. Schwere Fouls führen zu einer zweiminütigen Strafe.
Technik:
Die Räume sind eng, weshalb eine perfekte Ballkontrolle ein absolutes Muss ist. Neben Tempo und sehr enger Ballführung sind auch rasche Entscheidungen wichtig. Denn nur mit blitzschnellen Aktionen lässt sich der Gegner wirklich überraschen und aus dem Konzept bringen.