Ottmar Hitzfeld
wurde am 12. Januar 1949 in Lörrach geboren. In Anspielung an den Nationalspieler Ottmar Walter, der 1954 Weltmeister wurde, erlangte er seinen Vornamen. Karriere als Spieler
Hitzfeld war Jugendspieler beim TuS Stetten und später bei den Amateuren des FV Lörrach. Ab 1971 spielte er beim Schweizer Nationalligisten FC Basel, mit dem er 1972 und 1973 Schweizer Meister wurde. 1973 wurde er zudem Torschützenkönig in der Schweiz.
1975 wechselte Hitzfeld zum VfB Stuttgart, der gerade aus der 1. Bundesliga abgestiegen war. In zwei Jahren 2. Liga absolvierte er 55 Ligaeinsätze und erzielte dabei 33 Tore. In der Saison 1976/77 war er dabei mit 22 Toren Teil des legendären „100-Tore-Sturms“ (der VfB hatte ein Torverhältnis von 100:36) und leistete einen entscheidenden Beitrag zur Rückkehr des schwäbischen Vereins ins deutsche Fußball-Oberhaus. 1977/78 spielte er 22-mal für den VfB in der Bundesliga und erzielte 5 Tore. Anschließend ging er wieder zurück in die Schweiz, wo er zunächst beim FC Lugano und dann beim FC Luzern in der Nationalliga spielte. 1983 beendete er seine Karriere als Spieler. Bei den Olympischen Spielen 1972 spielte er in der deutschen Olympiaauswahl u.a. mit Uli Hoeneß zusammen. Dort wurde er fünfmal von Beginn an eingesetzt und schoss in jedem dieser Spiele ein Tor. Insgesamt kam Hitzfeld auf acht Einsätze bei Amateur-Länderspielen. Karriere als Trainer
Nach seiner aktiven Karriere begann er seine Trainerlaufbahn 1983 in der Schweiz (SC Zug, FC Aarau und Grasshopper-Club Zürich).
1991 wurde er Trainer von Borussia Dortmund und führte die Mannschaft aus dem Tabellenkeller auf Anhieb zur Vize-Meisterschaft. In der Folgesaison erreichte Hitzfeld mit dem BVB das UEFA-Cup-Finale, das in zwei Spielen gegen Juventus Turin verloren wurde.
1995 und 1996 gelang Hitzfeld und dem BVB der Gewinn der Deutschen Meisterschaft sowie 1997 im Finale, erneut gegen Juventus Turin, der Sieg in der Champions League.
Ab dem 1. Juli 1998 wurde er Trainer des FC Bayern München, den er zu etlichen Titeln (Meister 1999, 2000, 2001, 2003, 2008; Pokalsieger 2000, 2003, 2008; Champions-League-Sieger 2001; Weltpokalsieger 2001) führte.
Ottmar Hitzfeld ist nach Ernst Happel erst der zweite Trainer, der mit zwei verschiedenen Vereinen die Champions League (bzw. den Europapokal der Landesmeister) gewonnen hat.
Zudem wurde er in den Jahren 1997 (Borussia Dortmund) und 2001 (Bayern München) von der IFFHS (International Federation of Football History & Statistics) zum Weltclubtrainer gekürt. Seit Sommer 2008 ist er Trainer der Schweizer Fussball Nationalmannschaft. Das Ziel ist, das Team an die FIFA Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zu führen.
Ottmar Hitzfeld:"Habe ich die Mannschaft optimal vorbereitet? Habe ich aus jedem Spieler das Maximum herausgeholt? Habe ich die richtigen taktischen Entscheidungen getroffen? Haben wir als Team bestanden? Meine Entscheidungen habe ich immer schon kritisch hinterfragt. Ich bin ambitioniert und messe meine Arbeit an Erfolgen. Im Fussball entscheiden nicht nur die elf Spieler auf dem Feld über Sieg und Niederlage - es sind viele weitere Puzzleteile die zusammen passen müssen. Egal ob Stürmerstar, Assistenztrainer oder Masseur, ich erwarte von jedem einzelnen Leidenschaft und totale Hingabe für seine Aufgabe. Nichts darf dem Zufall überlassen werden. Auch bei der Wahl des Equipments gehe ich keine Kompromisse ein. Dank dem FIFA Qualitätskonzept für Fussbälle weiss ich mit Sicherheit, dass der Ball von bester Qualität ist und somit Voraussetzungen für hervorragende Leistungen bietet. Arbeiten auch sie zielstrebig an ihrem persönlichen Erfolg und bestehen sie auf höchste Qualität. Quality for your game no excuses!"
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